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Wie die FDP zur Terrororganisation wurde

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In unserer Reihe „Der Blick zurück“ möchten wir diesmal die Entwicklung der FDP während der letzten Jahre beleuchten. Die Freie Demokratische Partei wurde bereits 1948 gegründet. Über viele Jahrzehnte war sie ein fester Bestandteil des politischen Establishments der Republik. Die FDP gehörte zwar nie zu den ganz großen Parteien, aber bis vor ca. 15 Jahren konnten sie sich einer treuen Wählergemeinde gewiss sein. Ab 2013 verloren sie den Rückhalt in der Bevölkerung und es begann eine verhängnisvolle Entwicklung, die in die dramatischen Terrorakten der letzten Monate mündete.

FDP mit Gewalt gegen Gewerkschaften und Sozialstaat

Das Scheitern der FDP an der 5% Hürde bei der Wahl zum Bundestag 2013 markierte einen Wendepunkt in der Parteienlandschaft der Bundesrepublik. In den folgenden Jahren kamen die Liberalen nicht mehr auf die Beine. Sie verschwanden bis 2023 aus allen Landtagen und auch auf kommunaler Ebene ist ihr Einfluss bis auf ein Minimum geschrumpft. Der letzte Delegierte der FDP war Peter Pandowsky im Stadtrat von Ellingen. Aber auch er verlor 2028 sein Mandat. Nun schien die liberale Idee endgültig gescheitert. Aber außerhalb des regulären Politikbetriebs bildete sich eine neoliberale außerparlamentarische Opposition. Einzelne Gruppen bildeten sich und machten mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam. Es kam zu Schmierereien an Gewerkschafthäusern, Betriebsratswahlen wurden gestört und einzelne Liberale ketteten sich an den Reichstag. Das verlief alles aber noch recht friedlich.

Ab 2029 wurden die neoliberalen Gruppen radikaler. Es bildeten sich zwei unabhängig voneinder agierende Gruppen. Vor allem das „Kommando Westerwelle“ schreckte fortan auch vor Gewalt nicht zurück. Im Sommer entführte man den Chef des deutschen Gewerkschaftsbundes. Die Gruppe forderte von der Bundesregierung eine Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen. Aber die Kanzlerin blieb hart und so wurde der Gewerkschaftler das erste Opfer des gelben Terrors. Eine weitere Splittergruppe mit dem Namen „Die gelbe Zora“ hatte sich auf den Cyber-Terror spezialisiert. Durch einen gezielten Angriff auf die Rechenzentren der Bundesagentur für Arbeit konnte für 12 Millionen Arbeitslose die Unterstützung erst mit drei Wochen Verspätung ausgezahlt werden.

Entführung von Philipp Rösler – Zerschlagung der FDP

Die Gewalt richtete sich aber nicht nur gegen des Staat und seine Vertreter. Auch die Verantwortlichen für die Misere der neoliberalen Idee wurden zum Feindbild der FDP. Der ehemalige Parteichef Philipp Rösler wurde 2030 entführt und in den vietnamesischen Dschungel verschleppt. Er gilt bis heute als vermisst. Spätestens jetzt reagierte die Staatsgewalt mit aller Vehemenz. Durch einen V-Mann war man auf die Spuren des gelben Terrors gekommen. Im Januar 2030 konnte man bei einer Razzia auf dem deutschen Apothekertag die Drahtzieher festsetzen. Seit dem schweigt der neoliberale Terror und die Repubik atmet auf.

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