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SPD wird zur Partei des Internets

SPD wird zur Partei des Internets

Die SPD entdeckt das Internet. Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Während für Merkels wackere Partei-Vasallen von der CDU dieses Internet Neuland ist und man lieber mal abwartet, ob es sich nur um einen kurzlebigen Trend handelt, wollen sich die agilen Genossen „zur obersten Netzpartei aufschwingen (Zitat Spiegel.de)“. Da das Durchschnittsalter der SPD-Mitglieder bei knapp 60 Jahren liegt, war dieser Schritt allerdings längst überfällig. In einem ersten Eckpunktepapier fordern die Politiker eine sozialdemokratischere Ausrichtung des Netzes und wollen mit Hilfe der großen Koalition schnell erste Reformen einführen.

Folgende Punkte stehen ganz oben auf der Agenda und sind das Ergebnis harter Verhandlungen innerhalb der SPD-Spitze:

1. Das Internet bekommt Öffnungszeiten:

Die Zeiten in denen das Netz ein rechtsfreier Raum war sind vorbei. Von nun an gelten strikte Öffnungszeiten. Man orientiert sich dabei allerdings am flexiblen Modell im deutschen Einzelhandel. Werktags sind Besuche bis 22:00 Uhr also weiter möglich. Bedenken der Nerds nahm man durchaus ernst und so will man das Internet zusätzlich nach an 15 Sonntagen von 12 – 18:00 Uhr öffnen. Seien wir mal ehrlich: Das sollte absolut ausreichen, um die gesuchten Informationen bzw. Wixvorlagen zu finden.

2. Nicknamen gehören der Vergangenheit an:

Bei der Registrierung von Nicknamen galt bisher das Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“  Nicht nur für die Genossen ist diese Vorgehensweise zutiefst unsozial. Ab sofort wird jeder Nutzer dieses Internets eine individuell erstellte ID erhalten. Nur mit diesem Zahlencode kann man sich bei den diversen Web-Services registrieren.  Überraschende Schützenhilfe bekamen die IT-Profis der SPD von der NSA. Mit den US-Amerikanern vereinbarte man vorab eine vertrauensvolle Zusammenarbeit beim Aufbau der nötigen Infrastruktur.

3. Gleiche Bandbreite für alle Bundesbürger:

Noch immer schauen gerade die ländlichen Gebiete mit großen Augen auf die schnellen Internetverbindungen der Metropolen. Bereits seit Jahren wird dieses Thema heiß diskutiert. Die Genossen packen es an und landen einen Coup. Spätestens ab 2015 werden alle Deutschen gleichschnell durch das netz sausen können. Man erwarte zwar kleinere Widerstände in den Städten beim „runterbremsen“ der Leitungen auf analog-Geschwindigkeit. Aber dieses wolle man zum Wohle der Gerechtigkeit aussitzen. Großzügige Ausnahmeregelungen soll es für Unternehmen geben, die im internationalen Wettbewerb stehen. Diese können nach einem Prüfungsverfahren auf doppelte ISDN-Geschwindigkeit hoffen.

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