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Google reglementiert das Setzen von Backlinks

Google reglementiert das Setzen von Backlinks

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung sind hochwertige Backlinks die Grundlage einer vorderen Position bei den Suchergebnissen. Immer wieder kam es in diesem Bereich zu Manipulationsversuchen von Betreibern von Webseiten und Blogs. Google ist sich dieses Problems seit langem bewusst, aber die ergriffenen Maßnahmen brachten nicht den nötigen Erfolg. Noch immer werden Backlinks für gutes Geld verkauft und damit die Rankings bei Google beeinflusst. Ab dem nächsten Monat soll damit Schluss sein. Google reglementiert drastisch das Setzen von Verweisen auf fremde Seiten. Die neue Regelung dürfte enormen Aufwand und Kosten für alle Betreiber von Internetseiten bedeuten.

Backlinks müssen notariell beglaubigt werden

Zukünftig muss jeder Link auf eine fremde Homepage von einem sogenannten Google-Notar beglaubigt werden. Dort müssen beide Seiten versichern, dass der gesetzte Backlink nicht aus gewerblichen Gründen gesetzt wurde. Außerdem verlangt das Unternehmen vorab ein Gutachten mit einer genauen Begründung. Der Konzern will Büros mit entsprechenden Notaren in Zukunft flächendeckend anbieten. Die urkundliche Beglaubigung soll lediglich je 50 $ für beide Parteien kosten. Außerdem behält sich Google bei Verdachtsfällen eine Sicherheitsleistung von bis zu 100.000 $ vor. Diese behält der amerikanische Konzern aber nur ein, wenn es sich im Nachhinein herausstellt, dass die Backlinks missbräuchlich bzw. gewerblich gesetzt wurden. Eine Ausnahmeregelung unterstreicht mal wieder das Google-Motto „Don’t be evil“. Verweise von und auf Wikipedia werden weiter ohne Prüfung und Beurkundung möglich sein. Damit wolle man einen Beitrag für ein freies Internet leisten.

Googles neuer Dienst AdBack als Ausweg?

Es wird aber weiterhin einen Weg geben Links zu setzten und zu bekommen. Google stellte parallel ihren neuen Dienst AdBack vor. Dort kann sich jeder Webseiten-Betreiber anmelden. Google untersucht die Seite und setzt dann voll automatisch die passenden Backlinks zum Thema. Es wird allerdings nur auf Seiten verwiesen, die sich vorher bei AdBack angemeldet haben und ein entsprechendes Budget investieren. Dies dient lt. Google aber lediglich der Qualitätssicherung.

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